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Vermahlung

Mit dem Einsatz neuer Technik ist die Vermahlung zu einem mehrstufigen Vorgang geworden. Nach jedem Zerkleinerungsvorgang in den Walzenstühlen wird das Getreide mit der Pneumatik abgesaugt und zum Plansichter gefördert, um abgesiebt zu werden. Mehl - sprich ausgesiebte Feinteile - werden aus der Mühle abgezogen. Alle gröberen Teile laufen wieder auf die Walzenstühle zur weiteren Zerkleinerung. Ein Mahl- und Absiebvorgang wird in einer „Passage" zusammengefasst. Die Anzahl der Passagen gibt also die wiederholenden Mahlvorgänge an. Üblich sind 16 Passagen. D.h. in einer Mühle mit 16 Passagen gibt es 16 verschiedene Mehle verschiedener Ausmahlung, da im Zuge der Vermahlung immer mehr Schalenteile fein gemahlen werden und ins Mehl gelangen. Als weitere Endprodukte fallen noch ein (Rest-)Nachmehl sowie feine und grobe Kleie (Schalenteile) an. Die entstehenden Mehle werden zu zwei (Typen-)Standardmehlen zusammengefasst. Vollkornmehl wird aus allen Bestandteilen zusammengemischt.